Die Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft
Die Forschungsunion ist das zentrale innovationspolitische Beratungsgremium zur begleitenden Umsetzung
und Weiterentwicklung der Hightech-Strategie 2020 für Deutschland.
Seit August 2006 verfolgt die Bundesregierung mit der Hightech-Strategie
eine übergreifende nationale Strategie, die politikfeld- und themenübergreifend
eine Vielzahl der Forschungs- und Innovationsaktivitäten über alle Ressorts
hinweg bündelt.
Bundesforschungsministerin
Johanna Wanka
Die Forschungsunion fokussiert auf die fünf Bedarfsfelder der Hightech-Strategie (Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung,
Mobilität, Sicherheit und Kommunikation). Hier erarbeitet sie Zukunftsprojekte, mit denen Deutschland einen Spitzenplatz
bei der Lösung globaler Herausforderungen einnehmen soll. Initiativen zur Umsetzung der Zukunftsprojekte werden ent-
wickelt und nachverfolgt. Zur Vermittlung ihrer Ziele und Ergebnisse verstärkt sie aktiv den gesellschaftlichen Dialog.
Sie identifiziert Innovationstreiber und Innovationshemmnisse; sie untersucht relevante Querschnittsfragestellungen
und gesellschaftliche Rahmenbedingungen; sie formuliert Forschungsaufgaben und benennt Handlungsbedarf.
Ihre Mitglieder aus Wirtschaft und Wissenschaft sind überzeugt, dass Deutschland das Potenzial hat, auf den wichtigsten
Zukunftsmärkten einen Spitzenplatz einzunehmen.
Die Forschungsunion setzt sich aus 28 hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft zusam-
men. Die Vorsitzenden sind Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger und Dr. Arend Oetker.
Vordere Reihe: Staatssekretär Dr. Georg Schütte, Parlamentarischer Staatssekretär Ernst Burgbacher, Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Dr. Arend Oetker und Reinhard Clemens
Zweite Reihe: Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Prof. Dr. Thomas Weber, Prof. Dr. Gisela Lanza, Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Dr. Manfred Wittenstein und Prof. Dr. Dr. Jörg Hacker
Dahinter: Dr. Johannes Helbig, Dorte Höppner und Prof. Dr. Günter Stock
Letzte Reihe: Prof. Dr. Hermann Requardt, Prof. Dr. Matthias Kleiner, Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Dr. Andreas Kreimeyer, Susanne Kunschert und Prof. Dr. Henning Kagermann (jeweils v.li.)
Foto: Christoph Petras/pr-bild.de
Aktuelles aus der Forschungsunion

Hightech-Strategie-Konferenz: Vor welchen Aufgaben steht Deutschland?

Die Bundesregierung und die Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft haben am 23. April 2013 eine Konferenz in Berlin veranstaltet: Im Gespräch mit herausragenden nationalen und internationalen Experten wurden Perspektiven der Forschungs- und Innovationspolitik für Deutschland und im internationalen Kontext diskutiert.
Mehr Info auf der Website zur Hightech-Strategie
Perspektivenpapier der Forschungsunion 2013

Die Broschüre beschreibt unter Beteiligung aller Mitglieder der Forschungsunion die notwendigen nächsten Schritte und Rahmenbedingungen zur Realisierung der Zukunftsprojekte. Sie formuliert die forschungspolitischen Herausforderungen und notwendigen Weiterentwicklungen unseres Innovationssystems, um die gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern.
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Deutschlands Zukunft als Produktionsstandort sichern

Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0: Nach Mechanisierung, Elektrifizierung und Informatisierung der Industrie läutet der Einzug des Internets der Dinge und Dienste in die Fabrik eine 4. Industrielle Revolution ein. Unternehmen werden zukünftig ihre Maschinen, Lagersysteme und Betriebsmittel als Cyber-Physical Systems (CPS) weltweit vernetzen. Der Bericht wurde am 8. April 2013 im Rahmen der Hannover Messe Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben.
PDF-Download der deutschsprachigen Fassung (4,1 MB)
PDF-Download der englischsprachigen Fassung (4,4 MB)
Abschlussbericht der Promotorengruppe Mobilität

Zusammenfassende Empfehlungen zum Zukunftsprojekt "Nachhaltige Mobilität": Verkehrsfluss- optimierung und (teil-)autonome Mobilitätssysteme sind Key Enabler für die Mobilität der Zukunft, Materialien sind Schlüsselkomponenten bei Elektromobilität, Speichern und Antrieben, Leichtbau und Energiemanagement. Die Evolution der Produktionstechnologie stellt die robuste, flexible und ressourceneffiziente Herstellung nachhaltiger Mobilitätsprodukte sicher. (vorgelegt im April 2013)
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